Monatliche Archive: Januar 2010

Christian wünscht ein freches Fest und einen schönen 32.Dezember!

Liebe Madeleine Freunde,

wie steht`s mit Ihrer Stimmung? Schon alle Kugeln am Baum und die Plätzchen und Dominosteine auf dem bunten Teller? Oder in Gedanken an einem tropischen Strand mit viel mehr Lust auf eine schrille als eine stille Nacht.Wie auch immer, mein Tipp für Sie: Machen Sie Ihre eigenen Regeln und genießen Sie es. Das machen wir schon seit Jahren jeden Tag so, und es klappt prima. natürlich nur, weil wir Menschen wie Sie für unseren Weg begeistern können. Oh Mann, jetzt werde selbst ich für einen Augenblick sentimental umd möchte Ihnen ganz herzlich für Ihre Begeisterungsfähigkeit, Ihren Zuspruch und Ihre Lust am Ausprobieren danken!

 

In diesem Sinne sende ich Ihnen ganz herzliche Grüße, ein dickes Dankeschön , und wünsche ein freches Fest und einen guten Rutsch!

 

 

Ihr

Christian Pink

Politische Treibjagd

"Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern,die anderen erichten Windmühlen" Dieses chinesische Sprichwort sollte sich die gastliche Branche zu Herzen nehmen, denn zur Zeit bläst eine steife politische Brise den deutschen Hoteliers unsaft ins Gesicht.

Angeführt von den Oppositionsparteien wurde ein populistisches Sturmtief entfacht,das dem zu Jahresbeginn reduzierten Mehrwertsteuersatz fürs Beherbergungsgewerbe nun den schnellen Garaus bereiten soll. SPD,GRÜNE und LINKE haben endlich ihr Feindbild gefunden: die ach so reichen Hoteliers! - Dass ich nicht lache!

Aber schlimmer noch: Dieses irreale Zerrbild wird bei jeder öffentlichen Gelegenheit weiter sarkastisch ausgemalt. Wie auf einer Treibjagd wird die deutsche Hotellerie von der Opposition aufs Korn genommen, als hätten ausgerechnet wir uns  in unlauterer Weise die Wirtschaftkrise zunutze gemacht und zu Lasten der Allgemeinheit milliardenschwere Steuervorteile erschlichten. Was für ein Nonsens! Ich frage jene Demagogen: Welche Branche war es denn , die in den ersten neun monaten dieses Jahres rund eine Millarde Euro investierte und damit nach Kräften die Wirtschaft ankurbelte? Die Lösung fängt mit einen >>H<< an und hört mit einem >>e<< auf; es war die vielgescholtene Hotelerie! Sie hat im Vertrauen auf den Bestand der beschlossenen Mehrwertsteuersenkung - ganz im Sinne des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes- tausendfach Aufträge an mittelständische Unternehmen erteilt. Sie hat neues Inventar und neue Telekommunikationsanlagen gekauft, hat abgewohnte Zimmer renoviert, Bäder saniert Küchen modernisiert, Erweiterungsbauten realisiert ,in neue Mitarbeiter investiert. Sie hat in der Krise keine Schutzmauern gebaut, sondern viele Windmühlen errichtet. Und jetzt wollen SPD,GRÜNE und LINKE dieser Branche zum Dank die Kerze ausblasen...                                                          

Wenn das der neue politische Wind des Wandels sein soll, dann >> Gute Nacht <<.

Herzlichst                                                                                                                                                          

Ihr Christian Pink

 

Jammerer oder Nicht-Jammerer? (2)

 

Jammerer oder Nicht - Jammerer?

Wer kennt Sie nicht - die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: am heftigsten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht  Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gilt. Ältere Menschen jammern tendenziell mehr, denn sie verlieren ihre Jugend und manchmal auch ihre Gesundheit. Reiche Menschen jammern mehr, denn sie haben Angst vor der Armut.

Wohlstand und Wohlbefinden sind nämlich zwei völlig unabhängige Faktoren. Fakt ist: Unterm Strich gibt es mehr glücklich arme als glücklich reiche Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich in den letzten 60 Jahren der Anteil der Menschen, die rückhaltlos sagen "Ich bin glücklich" nicht verändert hat. Er liegt bei 15 %. Eine Trümmerfrau kurz nach dem 2.Weltkrieg war also tendenziell nicht unglücklicher oder glücklicher als ein durchschnittlicher Mensch in der heutigen Zeit. Mehr noch: Glücksgefühle ließen sich damals leichter erzeugen als heute. Die erste Tasse echten Bohnenkaffees hat früher zu wahren emotionalen Luftsprüngen geführt - nach dem ganzen Muckefuck in der Zeit der Entbehrung. Dieses Glücksgefühl löst bei uns die mindestens ebenso wohlschmeckende Tasse aus unerem modernen Kaffeeautomaten nicht mehr aus. Da müssen schon ganz andere Register gezogen werden, um ein vergleichbares Glücksmoment zu generieren

Wenn erst einmal alles verloren ist - oder es von vorn herein gar nichts zu verlieren gibt- wird nicht gejammert. Nach dem 2.Weltkrieg war der Tiefpunkt erreicht- es konnte ja nur besser werden. Alle blickten optimistisch in die Zukunft und krempelten die Ärmel hoch. Soziale Hängematten kannte man nicht, dafür aber Eigeninitiative. Und mit dem Handeln kam das Glücksgefühl - unabhängig vom Wohlstand. Denn Trägheit macht traurig oder umgekehrt: Glück ist die Folge einer Tätigkeit.

Manchmal verselbstständigt sich sogar das Jammern, wird zum Selbstzweck. Kennen Sie auch solche Menschen? - Für jeden Lösungsvorschlag, den Sie bieten, fallen ihnen immer gleich drei neue Probleme ein. In Wahrheit wünschen die sich gar keine Lösung, sondern eine Bestätigung ihres Problems. Denn auch aus Problemen kann man Energie ziehen - wenn auch negative.

Glücklich macht das aber nicht. Und manchmal wächst man selbst in so eine Situation herein, und ist dann zu betriebsblind, um das selbst noch zu merken. Wenn wir Glück haben, stellt uns ein guter Freund wieder die Spur ein, und weist uns auf diesen systematischen Fehler hin. Doch die meisten Menschen wenden sich dann lieber ab. Man ist nämlich kein Magnet für seine Mitmenschen, wenn man ständig negative Energie versprüht.

 

Wir sollten uns stets bewusst sein, wie gut es uns eigentlich geht. Immer mal wieder "Danke" sagen. Auch für die kleinen Dinge des Lebens. Eine schöne Angewohnheit ist es, wenn man abends kurz vor dem Einschlafen noch einmal die Glücksmomente des Tages Revue passieren lässt. Das muss man aber aktiv machen, denn von allein kommen eher die Augenblicke noch einmal hoch, die nicht so angenehm oder eher ärgerlich waren .Dankbarkeit für die schönen Momente sorgt für eine gute Bodenhaftung und gibt uns ein Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist im Leben. Gesundheit mit einem Körper, den man nicht spürt und einem Geist, der vor Ideen sprüht. Eine Arbeit die uns erfüllt und eine Partnerschaft, die uns beflügelt, Oft merkt man erst was man gehabt hat, wenn man verloren hat, was vorher selbstverständlich hingenommen wurde! Und ganz wichtig: Bewahren Sie sich Wünsche. Wenn nicht alle in Erfüllung gehen, dann muss das gar nicht so schlimm sein. Denn es gibt nur zwei Tragödien auf der Welt: Die eine dass man nicht bekommt, was man sich wünscht. Die zweite, dass man es bekommt - wobei die zweite die wahre Tragödie ist (Oscar Wilde)

 

 

Jammerer oder Nicht - Jammerer?

Jammerer oder Nicht - Jammerer?

Wer kennt Sie nicht - die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: am heftigsten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht  Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gilt. Ältere Menschen jammern tendenziell mehr, denn sie verlieren ihre Jugend und manchmal auch ihre Gesundheit. Reiche Menschen jammern mehr, denn sie haben Angst vor der Armut.

Wohlstand und Wohlbefinden sind nämlich zwei völlig unabhängige Faktoren. Fakt ist: Unterm Strich gibt es mehr glücklich arme als glücklich reiche Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich in den letzten 60 Jahren der Anteil der Menschen, die rückhaltlos sagen "Ich bin glücklich" nicht verändert hat. Er liegt bei 15 %. Eine Trümmerfrau kurz nach dem 2.Weltkrieg war also tendenziell nicht unglücklicher oder glücklicher als ein durchschnittlicher Mensch in der heutigen Zeit. Mehr noch: Glücksgefühle ließen sich damals leichter erzeugen als heute. Die erste Tasse echten Bohnenkaffees hat früher zu wahren emotionalen Luftsprüngen geführt - nach dem ganzen Muckefuck in der Zeit der Entbehrung. Dieses Glücksgefühl löst bei uns die mindestens ebenso wohlschmeckende Tasse aus unerem modernen Kaffeeautomaten nicht mehr aus. Da müssen schon ganz andere Register gezogen werden, um ein vergleichbares Glücksmoment zu generieren

Wenn erst einmal alles verloren ist - oder es von vorn herein gar nichts zu verlieren gibt- wird nicht gejammert. Nach dem 2.Weltkrieg war der Tiefpunkt erreicht- es konnte ja nur besser werden. Alle blickten optimistisch in die Zukunft und krempelten die Ärmel hoch. Soziale Hängematten kannte man nicht, dafür aber Eigeninitiative. Und mit dem Handeln kam das Glücksgefühl - unabhängig vom Wohlstand. Denn Trägheit macht traurig oder umgekehrt: Glück ist die Folge einer Tätigkeit.

Manchmal verselbstständigt sich sogar das Jammern, wird zum Selbstzweck. Kennen Sie auch solche Menschen? - Für jeden Lösungsvorschlag, den Sie bieten, fallen ihnen immer gleich drei neue Probleme ein. In Wahrheit wünschen die sich gar keine Lösung, sondern eine Bestätigung ihres Problems. Denn auch aus Problemen kann man Energie ziehen - wenn auch negative.

Glücklich macht das aber nicht. Und manchmal wächst man selbst in so eine Situation herein, und ist dann zu betriebsblind, um das selbst noch zu merken. Wenn wir Glück haben, stellt uns ein guter Freund wieder die Spur ein, und weist uns auf diesen systematischen Fehler hin. Doch die meisten Menschen wenden sich dann lieber ab. Man ist nämlich kein Magnet für seine Mitmenschen, wenn man ständig negative Energie versprüht.

 

Wir sollten uns stets bewusst sein, wie gut es uns eigentlich geht. Immer mal wieder "Danke" sagen. Auch für die kleinen Dinge des Lebens. Eine schöne Angewohnheit ist es, wenn man abends kurz vor dem Einschlafen noch einmal die Glücksmomente des Tages Revue passieren lässt. Das muss man aber aktiv machen, denn von allein kommen eher die Augenblicke noch einmal hoch, die nicht so angenehm oder eher ärgerlich waren .Dankbarkeit für die schönen Momente sorgt für eine gute Bodenhaftung und gibt uns ein Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist im Leben. Gesundheit mit einem Körper, den man nicht spürt und einem Geist, der vor Ideen sprüht. Eine Arbeit die uns erfüllt und eine Partnerschaft, die uns beflügelt, Oft merkt man erst was man gehabt hat, wenn man verloren hat, was vorher selbstverständlich hingenommen wurde! Und ganz wichtig: Bewahren Sie sich Wünsche. Wenn nicht alle in Erfüllung gehen, dann muss das gar nicht so schlimm sein. Denn es gibt nur zwei Tragödien auf der Welt: Die eine dass man nicht bekommt, was man sich wünscht. Die zweite, dass man es bekommt - wobei die zweite die wahre Tragödie ist (Oscar Wilde)

 

 

 

Letzte Ausfahrt Kopenhagen

Letzte Ausfahrt Kopenhagen" hieß ein Beitrag in einer Zeitschrift zur Klimakonferenz. Damals hatte ich noch die Hoffnung, dass die Politiker irgendwie die Kurve kriegen…Das Ergebnis kennen  Sie ja.

Warum die Ausfahrt verpasst wurde haben Sie ja zwischenzeitlich oft genug gelesen,

Ich möchte die Unternehmer im Saarland darin bestärken , sich wieder für Klima- und Umweltschutz einzusetzen.

Möglichkeiten gibt es viele!

Wer wie wir auf Bio-Lebensmittel umsteigt und zu Ökostrom wechselt tut bereits eine Menge für Umwelt und Klima.

Immer wieder werde ich auch von Hotelkollegen gefragt, warum ich auf unserem Frühstückbuffet Bio anbiete. Meist endet das dann in einer Diskussion darüber, ob Bio gesünder sei. Letztendlich ist diese Frage wissenschaftlich nicht geklärt. Doch es gibt Belege dafür, das Bio in vielerlei Hinsicht besser ist - mehr wertvolle Inhaltstoffe wie Omega - 3-Fettsäuren in Milch, kein Einsatz von synthetischen Pestiziden. Das sind doch schon mal gute Gründe für Bio. Aber  es sind nicht alle Gründe warum ich Bio kaufe, sonder auch weil….

 

……ich keine Lust auf Chemie im Essen habe

……Bio die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Plantagen schützt -vor Pestiziden und anderen Giften

……Bio " Nein" zur Gentechnik sagt

……Bio in puncto artgerechte Tierhaltung besser ist

……Bio das Klima schützt

……Bio die Ackerböden vor Erosion und Fruchtbarkeitsverlust bewahrt

……Bio das Grundwasser schützt - vor Pestiziden  und Nitraten

……ich einfach ein gutes Gefühl dabei habe

 

Und warum kaufen Sie Bio? Schreiben Sie mir Ihre Gründe

 

Seit 2009 reinigen wir die Hotelzimmer mit  biologisch abbaubaren Reinigungsmittel, Alle Reinigungsmittel sind mit den europäischen und österreichischen Umweltzeichen ausgestattet, Garanten für optimale Umweltverträglichkeit und Leistungsfähigkeit. Die Schonung der Gesundheit der Mitarbeiter und die Vermeidung allergischer Reaktionen sind ebenso gewährleistet.

 

Christian Pink

Willkommen

Und ich habe richtig Lust auf 2010 - nur das Krisengerede kann ich nicht mehr hören! Allein was die Medien an negativer Stimmung verbreiten grenzt schon an Kleinkriminalität

Letztes Jahr hab ich mir das neue Album von Silbermond gekauft, aber erst über die Weihnachtstage richtig reingehört. Durch ein Kommentar eines Hotelkollegen in einer Kolumne wurde mir die Bedeutung des Songs "Krieger des Lichts" richtig bewusst.

 Er spiegelt exakt meine Stimmung wieder:

"Sei wie der Fluss der eisern ins Meer fliesst
Der sich nicht abbringen lässt egal wie schwer's ist
Selbst den grössten Stein fürchtet er nicht
Auch wenn es Jahre dauert bis er ihn bricht 

Und wenn Dein Wille schläft dann weck ihn wieder
D
enn in jedem von uns steckt dieser Krieger
Dessen Mut ist wie ein Schwert
Doch die grösste Waffe ist sein Herz

Lasst uns aufstehn macht euch auf den Weg
An alle Krieger des Lichts - wo seid ihr?
Ihr seid gebraucht hier - macht euch auf den Weg
Das hier geht an alle Krieger des Lichts

Hab keine Angst vor deinen Schwächen
Fürchte nie deine Fehler aufzudecken
Sei bedacht, beruhigt und befreit
Sei auch verrückt von Zeit zu Zeit

Lass dich nicht täuschen auch wenn's aus Gold ist
Lass dich nicht blenden erst Recht von falschem Stolz nicht
Lerne vergeben und zu verzeihn, lerne zu fesseln und zu befrein
Und er kennt seine Grenzen - und geht trotzdem zu weit

Kein Glück in der Ferne nachdem er nicht greift
Seine Macht ist sein Glaube - um nichts kämpft er mehr
Und das immer und immer wieder
Deshalb ist er ein Krieger

Das ist ein Aufruf - das hier geht: An alle Krieger des Lichts!"

http://www.silbermond.de/#/music/audio/

Ein großes Dankeschön für diese klare Ansage an Steffi Kloss, Thomas & Johannes Stolle und Andreas Nowak. Verdammt gute deutsche Rockmusik mit starken Texten!!

Dieses Jahr neu: Sie können sich direkt einbringen Kommentare schreiben und eigne Texte liefern.

Für ein tolles Jahr 2010! Fernab aller Pessimisten!!

Ihr

Christian Pink