"Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen
Schutzmauern,die anderen erichten Windmühlen" Dieses chinesische
Sprichwort sollte sich die gastliche Branche zu Herzen nehmen, denn
zur Zeit bläst eine steife politische Brise den deutschen Hoteliers
unsaft ins Gesicht.
Angeführt von den Oppositionsparteien wurde ein populistisches
Sturmtief entfacht,das dem zu Jahresbeginn reduzierten
Mehrwertsteuersatz fürs Beherbergungsgewerbe nun den schnellen
Garaus bereiten soll. SPD,GRÜNE und LINKE haben endlich ihr
Feindbild gefunden: die ach so reichen Hoteliers! - Dass ich nicht
lache!
Aber schlimmer noch: Dieses irreale Zerrbild wird bei jeder
öffentlichen Gelegenheit weiter sarkastisch ausgemalt. Wie auf
einer Treibjagd wird die deutsche Hotellerie von der Opposition
aufs Korn genommen, als hätten ausgerechnet wir uns in
unlauterer Weise die Wirtschaftkrise zunutze gemacht und zu Lasten
der Allgemeinheit milliardenschwere Steuervorteile erschlichten.
Was für ein Nonsens! Ich frage jene Demagogen: Welche Branche war
es denn , die in den ersten neun monaten dieses Jahres rund eine
Millarde Euro investierte und damit nach Kräften die Wirtschaft
ankurbelte? Die Lösung fängt mit einen >>H<< an und
hört mit einem >>e<< auf; es war die vielgescholtene
Hotelerie! Sie hat im Vertrauen auf den Bestand der beschlossenen
Mehrwertsteuersenkung - ganz im Sinne des
Wachstumsbeschleunigungsgesetzes- tausendfach Aufträge an
mittelständische Unternehmen erteilt. Sie hat neues Inventar und
neue Telekommunikationsanlagen gekauft, hat abgewohnte Zimmer
renoviert, Bäder saniert Küchen modernisiert, Erweiterungsbauten
realisiert ,in neue Mitarbeiter investiert. Sie hat in der Krise
keine Schutzmauern gebaut, sondern viele Windmühlen errichtet. Und
jetzt wollen SPD,GRÜNE und LINKE dieser Branche zum Dank die Kerze
ausblasen...
Wenn das der neue politische Wind des Wandels sein soll, dann
>> Gute Nacht <<.
Herzlichst
Ihr Christian Pink