Monatliche Archive: Juli 2011

Business Punk`s

Sie machen die Preise ganzer Branchen kaputt, provozieren aus Lust und Überzeugung und setzen die alten Marktgesetze außer Kraft, Erich Sixt, Horst Deichmann, Heiner Kamps, Günter Fielmann , Peter Kowalsky und noch viele andere angriffslustigen Querulanten!

Als Bionade, durch den Erfolg von Kowalsky, es schaffte in die Supermrärkte zu kommen, staunten die Softgetränkehersteller, die den Markt eigentlich unter sich aufgeteilt hatten, nicht schlecht.

Ein beinahe insolventer Bierbrauer aus Unterfranken braute ein völlig neuartiges alkohlfreies Erfrischungsgetränk und schaffte es als Lifestyle Getränk salongfähig zu machen! Respekt!

Zwei Regeln hatte er mit seinem Stiefvater gebrochen:  Sie verließen das angestammte Biergeschäft und wendeten ihre Braukunst auf völlig anderem Terrain an. Und dann besaßen sie die Frechheit, es mit Giganten wie Coca Cola aufzunehmen.

Coca Cola wollte das Unternehmen sicherheitshalber sogar übernehmen, aber Kowalsky schlug das Angebot aus!

Sowas finde absolut super...man darf ruhig "geil" dazu sagen. Coca Cola einen "Korb" zu geben, das hat was!

Das diese Querdenker unbeliebt sind, dass sie angefeindet und bekämpft werden, ist logisch. Genauso logisch wie die Tatsache , dass die Umsetzung ihrer Vorhaben ein Kampf ist.

 

Wir brauchen solche "Regelbrecher" dringend in Deutschland. Sie machen nicht anderes, als die "Grenzen" des "Normalen" , des "Geregelten" bis hin zur Grenze des "Möglichen" zu verschieben.

Viele Story`s über solche Unternehmen habe ich in der neuen Zeitschrift " Business Punk" gefunden. Eine absolut geniale Zeitschrift, kann ich Ihnen nur empfehlen.

 

Viele Grüße

 

Ihr Christian Pink

 

Zitate (1)

Diese Woche bin ich in einer Zeitschrift auf ein interessantes und auch ein absolut passendes Zitat gestossen...

"Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse.Andere meine der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken könne.Nur wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht."Winston Churchill

Ich glaube das sollten sich manche zu Herzen nehmen, die nur all zu leicht über die Selbständigen und Unternehmer urteilen. Wer ein Unternehmen aufbaut, Arbeitsplätze schafft und soziale Verantwortung übernimmt verdient Respekt und Achtung. Der Mittelstand ist der größte Arbeitgeber und schafft am meisten Arbeitsplätze. Vielleicht sollten Politiker und Gewerkschafter sich mal fragen wie viel Arbeitsplätze sie schaffen, denn es ist einfach zu kritisieren, wenn kein eigenes Risiko besteht.

Weiterhin beste Erfolge und Erkenntnisse wünscht Ihnen

Ihr

Christian PInk

Machen Sie sich Ihre eigne Konjunktur!

Nein, es ist kein Zufall! Ausgerechnet von meiner Bank bekomme ich diese Einladung....

Man mag ja über Neujahrsempfänge(und Banken) denken wie man will. Ich denke , das sie keiner wirklich braucht!

Ein bekannter Ex-Nachrichten Sprecher referiert zu dem Thema " Wie kommt Deutschland aus der Krise?"

Über 500 Personen pilgern hin....dabei sind wir doch noch gar nicht in der Krise drin!!!!!

Ich bleibe zu Hause und diskutiere mit meinem Führungsteamdie Strategien für 2012 und natürliche helfe ich auch bei der Fertigstellung unseres neues "Frühstücksraum-Konzept".

Un da fällt mir die legendäre Hummel-Geschichte ein.Denn was sie macht,das geht gar nicht: Sie fliegt, obwohl sie gar das gar nicht dürfte.Zumindest nicht nach den Gesetzen der Aerodynamik. Denn dieses fette Insekt wiegt satte 1,2 Gramm und hat gerade mal nur 0,7 Quadratzentimeter Flügelfläche. Das geht also nicht?Aber die Hummel fliegt.Und wie sie fliegt!Warum? Weil sie nie einen Vortrag über Aerodynamikbesucht hat.Obwohl bestimmt kostenlos gewesen wäre....

Ich wünsche Ihnen für 2012 jede Menge Höhenflüge - mit Bodenhaftung.

Stärken Sie Ihre Stärken- und machen Sie Ihre eigne Konjunktur!

Dann brauchen Sie keinen Neujahrsempfang und auch keine Bank mehr

 

Ihr Christian Pink

Das nenne ich Servicequalität!

Das nenne ich Servicequalität!

So nun standen die Urlaubstage 2011 kurz bevor! Natürlich waren wir gespannt auf die Türkei, die uns noch völlig unbekannt war. Klar kannte ich Galatasaray Istanbul und Fenerbahce Istanbul,aber viel mehr wusste ich nicht über das Land und vor allem nicht über die Menschen die dort leben!
Mit diesem "komischen" Gefühl ging es in den Flieger Richtung Antalya.
Am Flughafen in Stuttgart gab es dann eine "Passkontrolle ", klar die Türkei gehört ( noch) nicht zur EU!
Auch in Antalya angekommen gab es wieder eine "strenge" Kontrolle sogar ein Blatt mit einem Stempel bekam ich vom Zollbeamten mit.
Ganz komisches Gefühl hatten wir beide!
Danach ging es zum TUI Schalter, wo die erste kleine Überraschung auf uns wartete. Jeder Gast bekam eine Flasche Wasser geschenkt. Hier denkt jemand mit, denn bei über 40 grad sofort nach dem aussteigen aus dem urlaubsflieger - da hat man Durst !
Im Hotel angekommen ging es sofort in unser Zimmer. Dort dann auch das erste "Problem " denn wir hatten direkten Meerblick gebucht, was unser Zimmer natürlich nicht hatte...
Sofort rief ich an der Rezeption an und erklärte unser Problem . Man vertröstete uns auf den nächsten Tag .....super...!
Das Zimmer war aber trotzdem "voll der Hammer " - richtig stylisch , mit offnen Bad und begehbarer Regendusche - richtig cool!!!
Was uns aber in den nächsten Tagen für eine "Gastfreundschaft " entgegen gebracht wurde, das war absolut verblüffend!
Sowas habe ich noch in keinem anderen Urlaubsland erlebt!
Die Mitarbeiter waren sowas von hilfsbereit und freundlich und es war nicht dies "gestellte Freundlichkeit "! Nein, sie war von Herzen , das spürte man!
Uns war es richtig unangenehm uns über das Zimmer ohne Meerblick zu beschweren ....
Nach zwei Tagen konnten wir nun doch in eine Zimmer mit direkten Meerblick umziehen.
Nur dieser Service in dem Hotel hat mich völlig beeindruckt. Das Hotel erst vor 6 Wochen ganz neu eröffnet, also das Team war neu und bestimmt noch nicht eingespielt...dann waren es täglich über 45 Grad und wir kennen die deutschen Urlauber, die haben ja immer was zu meckern.......
Die Mitarbeiter haben täglich von 8 Uhr morgens bis spät in die Nacht gearbeitet ( meistens bis nach 24 Uhr )
Und immer ein Lächeln!
egal ob Zimmerfrau oder Servicemitarbeiter bei der Handtuchausgabe am Pool ..
Muss ehrlich sagen so einen Service habe ich selten erlebt!
Richtig begeistert bin ich von dieser Gastfreundschaft in der Türkei !

Ihr
Christian Pink


Übrigens wir waren im Sensimar Belek Resort & SPA

Sommerzeit-Urlaubszeit

Nachdem ich Ende Mai / Anfang Juni mein Projekt "neues Madeleine" fast abgeschlossen hatte (Gut, es fehlen noch ein paar Kleinigkeiten...) wollte ich wie über 80% der Deutschen ein paar Tage Urlaub buchen.

Also machte ich mich mit meiner Freundin auf den Weg zum Reisebüro um ein passendes Urlaubsziel zu finden.
Im ersten Reisebüro ging man gar nicht richtig auf uns und unsere"Urlaubsvorstellungen" ein......

Es war überhaupt kein "Service" zu spüren!Wir waren richtig enttäuscht, zumal dieses Reisebüro in der erst ganz neu eröffneten Europa Gallerie(einem super stylischen Einkaufszentrum) befand und somit noch keine Stammkunden haben konnte.........

Wir versuchten dann unser Glück in einem anderen Reisebüro mit einem ganz jungen Team.
Hier war schon etwas mehr an Servicequalität zu spüren-doch so richtig verstanden fühlten wir uns nicht.
So wollten wir noch einen letzten Versuch in einem kleinen Reisebüro ganz in der Nähe unseres Hotels versuchen.
Hier hatte ich vor mind. 3 Wochen mal nach Katalogen gefragt und welche mitgenommen und siehe da die Dame erinnerte sich noch an mich und meine "Urlaubsziele"!

Hier stimmte auch die Beratung!Man spürte richtig die Leidenschaft der Beraterin.(oder sagt man der Reiseverkehrskauffrau.....denke Sie wissen was ich meine)

Am Ende haben wir uns für ein ganz neues Hotel in der Türkei entschieden.
Für uns beide der erste Aufenthalt dort. Ein "Sensimar Hotel", das erst im Juni 2011 eröffnete und komplett durchgestylt sein sollte.(mit offnen Bäder und so!)

Jetzt sind wir natürlich gespannt was uns in der noch (für uns) unbekannten Türkei erwartet.

Ich hätte nie gedacht, das es noch so große Unterschiede in der Servicequalität der Reisebüro`s gibt....obwohl ja die Preise überall gleich sind!
Wir haben uns auf jeden Fall "verstanden" und super betreut gefühlt im City Reisecenter Dorothee Schmitt bei Meike Lamy


Ihr
Christian Pink

Gift in unserem Essen : Wer billig kauft,hat selber schuld!

Eier und Geflügel sind in den letzten Tagen täglich in den Schlagzeilen, kaum jemand rührt sie jetzt an. Ich habe mir mal die Angebote der Discounter "unter die Lupe "genommen.

Mich ärgert an dem ganzen Thema die Verlogenheit der Verbraucher, die sich jetzt empören, aber immer alles billiger haben wollen und sich dann wundern , dass sie zum Schleuderpreis keine Qualität bekommen!

Wer Gift in unser Essen mischt, gehört in der Gitter-das ist klar!

Doch diese kriminelle Energie, die uns Gammelfleisch,Salmonellen in Nudeln und Maden im Fisch bescherten, findet fruchtbaren Boden in unserer Gesellschaft, die sich noch immer über das Debilen-Motto "Geiz ist geil!" definiert!

Wir wollen also glückliche Hühner , die gockernd über saftige Wiesen rennen und anschließend in kuschelige Nester ihre dicken Eier legen, doch bezahlen will den Luxus artgerechter Tierhaltung keiner!

Die Jagd nach dem Schnäppchen gefährdet die Schöpfung Tier weit mehr als das Messer des Schlachters.Was für ein Leben muss diese Kreatur führen, damit aus den deutschen Landen alles billig auf den Tisch kommt!

Wir haben Lebensmittel zur Billig und Wegwerfware gemacht.Darüber wurden Tiere zur Sache, deren Haltung uns nicht interessiert,Hauptsache der Preis stimmt!

Lebensmittel heißen Lebensmittel, weil sie Mittel zum Leben sind.Wertvoll in doppelter Hinsicht: Gesunde Ernährung hat ihren Preis und verdient einen anständigen Umgang!

Doch wie sollen wir unsere Kinder Ehrfurcht vor der Schöpfung lernen, wenn sie sehen, wie zu Schrottpreisen Schrottessen vom Discounter verramscht wird?

Und wer sich für 20 Euro im Discounter den Einkaufswagen vollmacht und noch immer glaubt, das sei kein Risiko, hat definitiv einen Knall!

 

Wir haben , im Interesse unserer Kinder und unserer eignen Gesundheit die verdammte Pflicht, endlich unser Verhalten zu ändern!

 

 

Ihr

Christian Pink

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christian wünscht ein freches Fest und einen schönen 32.Dezember!

Liebe Madeleine Freunde,

wie steht`s mit Ihrer Stimmung? Schon alle Kugeln am Baum und die Plätzchen und Dominosteine auf dem bunten Teller? Oder in Gedanken an einem tropischen Strand mit viel mehr Lust auf eine schrille als eine stille Nacht.Wie auch immer, mein Tipp für Sie: Machen Sie Ihre eigenen Regeln und genießen Sie es. Das machen wir schon seit Jahren jeden Tag so, und es klappt prima. natürlich nur, weil wir Menschen wie Sie für unseren Weg begeistern können. Oh Mann, jetzt werde selbst ich für einen Augenblick sentimental umd möchte Ihnen ganz herzlich für Ihre Begeisterungsfähigkeit, Ihren Zuspruch und Ihre Lust am Ausprobieren danken!

 

In diesem Sinne sende ich Ihnen ganz herzliche Grüße, ein dickes Dankeschön , und wünsche ein freches Fest und einen guten Rutsch!

 

 

Ihr

Christian Pink

Politische Treibjagd

"Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern,die anderen erichten Windmühlen" Dieses chinesische Sprichwort sollte sich die gastliche Branche zu Herzen nehmen, denn zur Zeit bläst eine steife politische Brise den deutschen Hoteliers unsaft ins Gesicht.

Angeführt von den Oppositionsparteien wurde ein populistisches Sturmtief entfacht,das dem zu Jahresbeginn reduzierten Mehrwertsteuersatz fürs Beherbergungsgewerbe nun den schnellen Garaus bereiten soll. SPD,GRÜNE und LINKE haben endlich ihr Feindbild gefunden: die ach so reichen Hoteliers! - Dass ich nicht lache!

Aber schlimmer noch: Dieses irreale Zerrbild wird bei jeder öffentlichen Gelegenheit weiter sarkastisch ausgemalt. Wie auf einer Treibjagd wird die deutsche Hotellerie von der Opposition aufs Korn genommen, als hätten ausgerechnet wir uns  in unlauterer Weise die Wirtschaftkrise zunutze gemacht und zu Lasten der Allgemeinheit milliardenschwere Steuervorteile erschlichten. Was für ein Nonsens! Ich frage jene Demagogen: Welche Branche war es denn , die in den ersten neun monaten dieses Jahres rund eine Millarde Euro investierte und damit nach Kräften die Wirtschaft ankurbelte? Die Lösung fängt mit einen >>H<< an und hört mit einem >>e<< auf; es war die vielgescholtene Hotelerie! Sie hat im Vertrauen auf den Bestand der beschlossenen Mehrwertsteuersenkung - ganz im Sinne des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes- tausendfach Aufträge an mittelständische Unternehmen erteilt. Sie hat neues Inventar und neue Telekommunikationsanlagen gekauft, hat abgewohnte Zimmer renoviert, Bäder saniert Küchen modernisiert, Erweiterungsbauten realisiert ,in neue Mitarbeiter investiert. Sie hat in der Krise keine Schutzmauern gebaut, sondern viele Windmühlen errichtet. Und jetzt wollen SPD,GRÜNE und LINKE dieser Branche zum Dank die Kerze ausblasen...                                                          

Wenn das der neue politische Wind des Wandels sein soll, dann >> Gute Nacht <<.

Herzlichst                                                                                                                                                          

Ihr Christian Pink

 

Jammerer oder Nicht-Jammerer? (2)

 

Jammerer oder Nicht - Jammerer?

Wer kennt Sie nicht - die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: am heftigsten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht  Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gilt. Ältere Menschen jammern tendenziell mehr, denn sie verlieren ihre Jugend und manchmal auch ihre Gesundheit. Reiche Menschen jammern mehr, denn sie haben Angst vor der Armut.

Wohlstand und Wohlbefinden sind nämlich zwei völlig unabhängige Faktoren. Fakt ist: Unterm Strich gibt es mehr glücklich arme als glücklich reiche Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich in den letzten 60 Jahren der Anteil der Menschen, die rückhaltlos sagen "Ich bin glücklich" nicht verändert hat. Er liegt bei 15 %. Eine Trümmerfrau kurz nach dem 2.Weltkrieg war also tendenziell nicht unglücklicher oder glücklicher als ein durchschnittlicher Mensch in der heutigen Zeit. Mehr noch: Glücksgefühle ließen sich damals leichter erzeugen als heute. Die erste Tasse echten Bohnenkaffees hat früher zu wahren emotionalen Luftsprüngen geführt - nach dem ganzen Muckefuck in der Zeit der Entbehrung. Dieses Glücksgefühl löst bei uns die mindestens ebenso wohlschmeckende Tasse aus unerem modernen Kaffeeautomaten nicht mehr aus. Da müssen schon ganz andere Register gezogen werden, um ein vergleichbares Glücksmoment zu generieren

Wenn erst einmal alles verloren ist - oder es von vorn herein gar nichts zu verlieren gibt- wird nicht gejammert. Nach dem 2.Weltkrieg war der Tiefpunkt erreicht- es konnte ja nur besser werden. Alle blickten optimistisch in die Zukunft und krempelten die Ärmel hoch. Soziale Hängematten kannte man nicht, dafür aber Eigeninitiative. Und mit dem Handeln kam das Glücksgefühl - unabhängig vom Wohlstand. Denn Trägheit macht traurig oder umgekehrt: Glück ist die Folge einer Tätigkeit.

Manchmal verselbstständigt sich sogar das Jammern, wird zum Selbstzweck. Kennen Sie auch solche Menschen? - Für jeden Lösungsvorschlag, den Sie bieten, fallen ihnen immer gleich drei neue Probleme ein. In Wahrheit wünschen die sich gar keine Lösung, sondern eine Bestätigung ihres Problems. Denn auch aus Problemen kann man Energie ziehen - wenn auch negative.

Glücklich macht das aber nicht. Und manchmal wächst man selbst in so eine Situation herein, und ist dann zu betriebsblind, um das selbst noch zu merken. Wenn wir Glück haben, stellt uns ein guter Freund wieder die Spur ein, und weist uns auf diesen systematischen Fehler hin. Doch die meisten Menschen wenden sich dann lieber ab. Man ist nämlich kein Magnet für seine Mitmenschen, wenn man ständig negative Energie versprüht.

 

Wir sollten uns stets bewusst sein, wie gut es uns eigentlich geht. Immer mal wieder "Danke" sagen. Auch für die kleinen Dinge des Lebens. Eine schöne Angewohnheit ist es, wenn man abends kurz vor dem Einschlafen noch einmal die Glücksmomente des Tages Revue passieren lässt. Das muss man aber aktiv machen, denn von allein kommen eher die Augenblicke noch einmal hoch, die nicht so angenehm oder eher ärgerlich waren .Dankbarkeit für die schönen Momente sorgt für eine gute Bodenhaftung und gibt uns ein Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist im Leben. Gesundheit mit einem Körper, den man nicht spürt und einem Geist, der vor Ideen sprüht. Eine Arbeit die uns erfüllt und eine Partnerschaft, die uns beflügelt, Oft merkt man erst was man gehabt hat, wenn man verloren hat, was vorher selbstverständlich hingenommen wurde! Und ganz wichtig: Bewahren Sie sich Wünsche. Wenn nicht alle in Erfüllung gehen, dann muss das gar nicht so schlimm sein. Denn es gibt nur zwei Tragödien auf der Welt: Die eine dass man nicht bekommt, was man sich wünscht. Die zweite, dass man es bekommt - wobei die zweite die wahre Tragödie ist (Oscar Wilde)

 

 

Jammerer oder Nicht - Jammerer?

Jammerer oder Nicht - Jammerer?

Wer kennt Sie nicht - die Jammerer auf hohem Niveau? Es ist ein psychologisches Phänomen: am heftigsten jammern immer die Menschen, denen es (zu) gut geht. Wem es wirklich schlecht geht, der jammert nicht  Beklagt wird sich nur dann, wenn es etwas zu verlieren gilt. Ältere Menschen jammern tendenziell mehr, denn sie verlieren ihre Jugend und manchmal auch ihre Gesundheit. Reiche Menschen jammern mehr, denn sie haben Angst vor der Armut.

Wohlstand und Wohlbefinden sind nämlich zwei völlig unabhängige Faktoren. Fakt ist: Unterm Strich gibt es mehr glücklich arme als glücklich reiche Menschen. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich in den letzten 60 Jahren der Anteil der Menschen, die rückhaltlos sagen "Ich bin glücklich" nicht verändert hat. Er liegt bei 15 %. Eine Trümmerfrau kurz nach dem 2.Weltkrieg war also tendenziell nicht unglücklicher oder glücklicher als ein durchschnittlicher Mensch in der heutigen Zeit. Mehr noch: Glücksgefühle ließen sich damals leichter erzeugen als heute. Die erste Tasse echten Bohnenkaffees hat früher zu wahren emotionalen Luftsprüngen geführt - nach dem ganzen Muckefuck in der Zeit der Entbehrung. Dieses Glücksgefühl löst bei uns die mindestens ebenso wohlschmeckende Tasse aus unerem modernen Kaffeeautomaten nicht mehr aus. Da müssen schon ganz andere Register gezogen werden, um ein vergleichbares Glücksmoment zu generieren

Wenn erst einmal alles verloren ist - oder es von vorn herein gar nichts zu verlieren gibt- wird nicht gejammert. Nach dem 2.Weltkrieg war der Tiefpunkt erreicht- es konnte ja nur besser werden. Alle blickten optimistisch in die Zukunft und krempelten die Ärmel hoch. Soziale Hängematten kannte man nicht, dafür aber Eigeninitiative. Und mit dem Handeln kam das Glücksgefühl - unabhängig vom Wohlstand. Denn Trägheit macht traurig oder umgekehrt: Glück ist die Folge einer Tätigkeit.

Manchmal verselbstständigt sich sogar das Jammern, wird zum Selbstzweck. Kennen Sie auch solche Menschen? - Für jeden Lösungsvorschlag, den Sie bieten, fallen ihnen immer gleich drei neue Probleme ein. In Wahrheit wünschen die sich gar keine Lösung, sondern eine Bestätigung ihres Problems. Denn auch aus Problemen kann man Energie ziehen - wenn auch negative.

Glücklich macht das aber nicht. Und manchmal wächst man selbst in so eine Situation herein, und ist dann zu betriebsblind, um das selbst noch zu merken. Wenn wir Glück haben, stellt uns ein guter Freund wieder die Spur ein, und weist uns auf diesen systematischen Fehler hin. Doch die meisten Menschen wenden sich dann lieber ab. Man ist nämlich kein Magnet für seine Mitmenschen, wenn man ständig negative Energie versprüht.

 

Wir sollten uns stets bewusst sein, wie gut es uns eigentlich geht. Immer mal wieder "Danke" sagen. Auch für die kleinen Dinge des Lebens. Eine schöne Angewohnheit ist es, wenn man abends kurz vor dem Einschlafen noch einmal die Glücksmomente des Tages Revue passieren lässt. Das muss man aber aktiv machen, denn von allein kommen eher die Augenblicke noch einmal hoch, die nicht so angenehm oder eher ärgerlich waren .Dankbarkeit für die schönen Momente sorgt für eine gute Bodenhaftung und gibt uns ein Gefühl dafür, was wirklich wichtig ist im Leben. Gesundheit mit einem Körper, den man nicht spürt und einem Geist, der vor Ideen sprüht. Eine Arbeit die uns erfüllt und eine Partnerschaft, die uns beflügelt, Oft merkt man erst was man gehabt hat, wenn man verloren hat, was vorher selbstverständlich hingenommen wurde! Und ganz wichtig: Bewahren Sie sich Wünsche. Wenn nicht alle in Erfüllung gehen, dann muss das gar nicht so schlimm sein. Denn es gibt nur zwei Tragödien auf der Welt: Die eine dass man nicht bekommt, was man sich wünscht. Die zweite, dass man es bekommt - wobei die zweite die wahre Tragödie ist (Oscar Wilde)